Geht es Dir auch so? Vieles, was man über das Thema Adipositas und Adipositastherapie liest, scheint irgendwie immer aus derselben Feder zu stammen. Einige Themen werden sehr intensiv behandelt, andere manchmal gar nicht oder zumindest nur sehr sporadisch. In ihrem Blog schildern uns Professor Dr. Marco Bueter und Faris Abu-Naaj ihre Sicht der Dinge und behandeln Themen, die ihnen in ihrer Praxis, im Alltag oder bei der Presse und Internetrecherche auffallen, missfallen oder gefallen!
Du hast die Möglichkeit, über die Kommentarfunktion mit ihnen zu diskutieren oder Deine Sichtweise und Erfahrungen offen darzustellen.


Immer wieder lassen wir hier auch Gäste zu Wort kommen und dabei ist uns wichtig, dass unsere Gastblogger ihr Thema und ihre Standpunkte offen und ohne Einschränkung vertreten können. Die Blogbeiträge werden hier chronologisch veröffentlicht und Du hast die Möglichkeit, den Blog hier zu abonnieren. Alle Blogbeiträge veröffentlichen wir auch auf unserer Facebook-Seite „Adipositas Zürich“ und Vlogs veröffentlichen wir im Adipositas-Channel. Du siehst also, mit Adipositas Zürich haben wir viel vor. Neben fundierten Informationen wollen wir Dir auch unsere persönliche Sicht auf die Dinge darstellen, denn häufig braucht Adipositas neben Informationen auch echte Standpunkte!

Die Blogautoren

Faris Abu-Naaj

Der Autor von „Schlank durch OP“ leitet selbst zwei Adipositas-Selbsthilfegruppen in München mit Mihaela Savu und in Frankfurt mit Roberta Englert. Mit Roberta und anderen Mitstreitern leitet er die Facebook-Gruppe „Adipositas Chirurgie Fragen und Antworten“ die mit fast 30.000 Mitgliedern zu den grössten Facebook-Gruppen für Adipositaspatienten im deutschsprachigen Raum gehört. Die Facebook-Seite „Adipositas Zürich“ hat er mit Marco Bueter vor vier Jahren online gestellt und mehr über dieses Projekt erfährst Du weiter unten. Faris hat sich im Alter von 31 Jahren und einem Gewicht von 208 Kilogramm einer Magenbypass-Operation unterzogen und es gelang ihm, 100 Kilo abzunehmen. Mittlerweile hat er wieder 20 Kilo zugenommen. Eine Entwicklung, die ihn sehr beschäftigt und aufzeigt, dass Adipositas-OPs kein Allheilmittel sind, sondern nur als Unterstützung für Adipositaspatienten dienen. So ist es nach wie vor ein täglicher Kampf gegen die Waage, aber auch gegen viele weitere Schwierigkeiten, wie einen zu hohen Alkoholkonsum oder zu wenig Bewegung. Beides zwar nur phasenweise, aber dennoch mit negativen Entwicklungen auf das Gewicht und die Gesundheit.

Professor Dr. med. Marco Bueter

Seit 2013 leitet Professor Bueter das bariatrische Programm der Klinik für Viszeral- und Transplantationschirurgie am UniversitätsSpital Zürich.
Dieses Programm wurde 2016 zum universitären Adipositas Zentrum Zürich (AZZ) ausgebaut und Professor Bueter zum klinischen Leiter der Chirurgie des AZZ ernannt. Seit 2019 wurde mit dem Spital Männedorf ein zweiter Standort des AZZ etabliert und Marco Bueter zum Chefarzt der Viszeralchirurgie und zum Klinikleiter Chirurgie am Spital Männedorf gewählt. Auch im Bereich der Forschung hat sich Professor Bueter international einen Namen gemacht und seine Studienergebnisse in z. T. hochrangigen Fachzeitschriften publiziert. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen dabei zum einen die physiologischen Mechanismen, die den bariatrischen Operationen zugrunde liegen, zum anderen die Qualitätssicherung und -dokumentation in der bariatrischen Chirurgie. Seine Studien werden u. a. mit Mitteln des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) gefördert und in Kooperation mit Kolleginnen und Kollegen im In- und Ausland durchgeführt. International hält er regelmässig eingeladene Vorträge zu seinen Forschungsergebnissen sowie anderen Themen im Bereich der bariatrischen und metabolischen Chirurgie. Im Privatleben fährt Prof. Bueter gerne viel Rennrad und ist leidenschaftlicher Fan und Vereinsmitglied des Fussballvereins FC Schalke 04.

„Men on a Mission“ – Die Idee hinter Adipositas Zürich!

Als sich Marco und Faris durch die gemeinsame Arbeit für den Ratgeber „Schlank durch OP“ vor einigen Jahren kennenlernten, erkannten sie sehr schnell, dass sie vieles verbindet. Beide vermissten gute Informationsangebote für Adipositaspatienten im Netz und in sozialen Netzwerken wie Facebook.
So entstand die Idee, dass Arzt und Patient auf einer Facebook-Seite eine neue Informationsplattform anbieten, welche beide Perspektiven (die des Arztes und die des Patienten) offen darstellt und vor allem kritische Themen rund um das Thema „Adipositas und Adipositaschirurgie“ behandelt. Mittlerweile ist hieraus eine „feste Grösse“ bei Facebook geworden und mit etwa 5000 Abonnenten und einer organischen Reichweite von teilweise 25.000 Personen gehört die Seite zu den Erfolgsformaten im Netz.
Mehr noch als das organisiert und veranstaltet „Adipositas Zürich“ Informationsveranstaltungen und Workshops für Leiter von Adipositas-Selbsthilfegruppen. Diese Seite hier ist deshalb ein weiterer Schritt in Richtung Transparenz mit mehr Information und mehr Interaktion zwischen Arzt und Patient.

3 Kommentare
  1. Patrizia
    Patrizia sagte:

    Ich finde das Engagement und die Infos super.

    Wurde selber im April 2019 operiert und bin mit den Ergebnisse äusserst zufrieden. Der Entscheid zu diesem Schritt war lange überlegt (Jahre) durch die umfangreichen / gründlichen Vorabklärungen habe ich mich zu diesem Schritt entschieden.

    Es muss aber jedem Bewusst sein, dass es kein Wundermittel ist und alles ist „gelöst“ man muss sich neu Orientieren und alte Gewohnheiten ablegen.

    Ich selber habe ca. 1 Jahr lang Tagebuch geführt bis eine gewisse Routine eigetreten ist, es ist aber einen längeren Prozess der noch nicht abgeschlossen ist.

    Auf jedenfall muss und soll die Gesundheit im Vordergrund stehen und nicht „äusserliche Einflüsse“, neu gewonnene Lebensqualität, bessere Gesundheit, beseitigen von unangenehme Nebenwirkunken bei Übergewicht ( Teilweise Tabuthemen, jede Frau mit starkem Übergewicht weiss was passiert bei starkem Husten !)

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  2. Luzia
    Luzia sagte:

    Grossartige Homepage! Sehr informativ und verständlich geschrieben, toller Blog. DANKE, das es noch Menschen gibt, die Adipositas Patienten helfen möchten.

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